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Eigenheim-Finanzierung

Mit dem „Wohn-Riester“ rein ins Traumhaus

Hohe staatliche Förderung für Bauherren-Familien

Von der Riester-Rente, dem Dauerbrenner bei der privaten Altersvorsorge, profitieren auch Bauherren. Denn bereits seit dem Jahr 2008 können insbesondere Normalverdiener mit Kindern die hohe staatliche Förderung beim „Wohn-Riester“ nutzen, um so den Traum von eigenen vier Wänden zu verwirklichen.

Der Staat fördert die Eigenheimrente ebenso wie andere Riester-Verträge. Konkret bedeutet dies: Jeder Erwachsene erhält eine Zulage von 154 Euro pro Jahr. Dazu gibt es 185 Euro jährlich für jedes Kind, falls die Eltern für den Sprössling Kindergeld erhalten. Nach Silvester 2007 geborener Nachwuchs wird sogar mit 300 Euro pro Jahr gefördert. Wer das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet hat, bekommt einmalig eine Extra-Förderung von 200 Euro. Um die vollen Zulagen zu erhalten, müssen Riester-Sparer vier Prozent des Brutto-Vorjahreseinkommens, maximal 2.100 Euro anlegen. Die Zulagen zählen dabei mit, die tatsächliche Eigenleistung fällt also niedriger aus. Förderfähig sind Riester-zertifizierte Darlehen, Bausparverträge und Kombikredite aus einem Bausparvertrag und einem Darlehen.

„Jeder sollte prüfen, ob er zum Kreis der Förderberechtigten zählt“, rät Florian Haas, Vorsitzender der „Schutzgemeinschaft für Baufinanzierende e.V.“ in München. „Riester-Förderung gibt es für Arbeitnehmer, Beamte und alle, die in der gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversichert sind. Außerdem kann ebenfalls der Ehepartner einen eigenen Riester-Vertrag abschließen“, erklärt Sebastian Reif, Leiter MARKEting bei Town & Country Haus.

Das Umschichten von einem Riester-Sparvertrag in ein Riester-Darlehen lohnt, falls der Kreditzins für das Eigenheim höher ist als die Sparrendite. Die bei diesem Umschichten bisweilen anfallenden Gebühren „sollten Bauherren bei ihrer Kalkulation, ob sich eine Entnahme aus dem Altvertrag lohnt, berücksichtigen“, so der Rat von Verbraucherschützer Haas.

Wichtig: Der Staat fördert das Wohn-Riestern ausschließlich im Rahmen der Finanzierung selbstgenutzter Immobilien. Wer sein Haus später verkauft oder vermietet, muss das Wohnförderkonto vorzeitig versteuern. Es sei denn, er investiert innerhalb von vier Jahren wieder in selbst genutztes Wohneigentum. Erlaubt ist auch eine vorübergehende Vermietung nach einem berufsbedingten Umzug.

Wer die Förder-Spielregeln kennt, kann etliche Tausend Euro einsparen. Schon von ein paar Jahren hat die Stiftung Warentest berechnet, dass sich die Förderung über die gesamte Laufzeit der Finanzierung oft auf einen hohen fünfstelligen Euro-Betrag summieren kann. „Wessen erste Priorität der Bau eines schmucken Eigenheims ist, der sollte sich die Wohnriester-Förderung  keinesfalls entgehen lassen“, rät Schutzgemeinschafts-Vorsitzender Florian Haas eindringlich.

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